Pepper Mint und das verrückt fantastische Forscherbuch

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Titel: Pepper Mint und das verrückt fantastische Forscherbuch

Autorin: Babette Pribbenow

Verlag: Kosmos

Band: 1 (ich glaube, es sollen noch weitere folgen)

Seiten: 183

Erschienen: 2019

Pepper Mint ist ein elfjähriges Mädchen aus Berlin. Ihre Ferien verbringt sie regelmäßig bei ihrem Onkel und ihrer Tante, die auf einer Forschungsstation im Regenwald leben und arbeiten. Dort hat Pepper auch ein kleines Äffchen, mit dem sie gerne spielt und um das sie sich kümmert – Lori. Auch in diesen Sommerferien ist Pepper wieder bei Onkel Theo und Tante Frieda. Der Onkel ist jedoch seit Tagen im Regenwald verschwunden und Tante Frieda macht sich große Sorgen um ihn. Da findet Pepper eine Nachricht, die Theo vor seinem Verschwinden für sie hinterlassen hat. Sie beschließt, ihm zu folgen, denn anscheinend ist Theo in großen Schwierigkeiten. Zusammen mit Äffchen Loki macht sie sich auf den Weg. Unterwegs finden sie immer wieder Nachrichten von ihrem Onkel. Doch die sind verschlüsselt – mal mit einem Geheimcode, mal muss man ein kleines Experiment machen, sich etwas basteln oder eine Knobelaufgabe lösen, um herauszufinden, auf welcher Seite man weiterlesen muss… Ist das Ergebnis falsch, liest man in einem Kapitel weiter, das schon nach wenigen Seiten mit der Aufforderung endet, zum letzten Kapitel zurückzukehren und die Aufgabe noch mal zu machen.

Mir hat das Buch gut gefallen. Die Geschichte ist spannend, Pepper pfiffig und ihr Äffchen Loki niedlich. Gut, manches erschien mir nicht ganz logisch (warum hat Theo ausgerechnet Pepper die Nachrichten hinterlassen? Warum muss sie Experimente machen, er hätte ja auch alles mit Codes oder Rätseln verschlüsseln können)? Aber ich verstehe, dass das Buch sonst nicht funktionieren würde. Besonders nett fand ich, dass man zwischendrin auch ganz viel über Tukane erfährt. Diese Infos fand ich mega interessant. Pepper hat auf ihrer Tour durch den Dschungel auch mit anderen Tieren zu tun – zum Beispiel mit einem Flussdelfin und natürlich mit ihrem Seidenäffchen Lori. Ein bisschen schade fand ich, dass man über diese Tierarten nicht auch mehr erfahren hat.

Noch drei Tipps: Lies das Buch lieber tagsüber und wenn Du ein bisschen Zeit hast, damit Du zwischendrin die Experimente machen kannst. Was man dafür alles benötigt, steht vorne drin. Am besten alles vorher besorgen und bereitstellen, dann macht es am meisten Spaß. Als Lektüre fürs Bett oder für unterwegs ist es daher nicht so gut geeignet. Und zweitens: Benutze ein Lesezeichen! Mir ist irgendwann mal das Buch zugeschlagen und weil man darin als Leser*in ja immer hin- und herspringt, war es gar nicht so einfach, die richtige Seite wiederzufinden…

Fazit: Spannend, informativ und durch die Rätsel und Experimente echt mal was ganz anderes. Perfekt für Kinder, die gerne Knobelaufgaben lösen und Spaß an Experimenten haben. Super fand ich, das Pepper ein richtig cooles Mädchen ist, das viel weiß, mutig ist und auch durchhält, wenn es mal schwierig wird!

Ich gebe dem Buch ⭐️⭐️⭐️ bis ⭐️⭐️⭐️⭐️ und empfehle es ab sieben Jahren zum Vorlesen und ab acht Jahren zum Selberlesen. Der Schwierigkeitsgrad der Rätsel ist für Achtjährige super (meine Schwester kam gut damit klar), bei den Experimenten brauchen die meisten Kinder in dem Alter wahrscheinlich aber noch etwas Unterstützung.

Neben dem Pepper-Buch gibt es von Kosmos auch vier Experimentierkästen mit Pepper. Zwei davon hatten wir vom Kosmos-Verlag zum Testen zugeschickt bekommen: „Pepper Mint und das Tiefseeabenteuer“ und „Pepper Mint und das Mars-Abenteuer“. Unseren kleinen Testbericht findet Ihr hier.