Noch mehr buchiges

Am Anfang war nur das Lesen, dann schrieb ich erste Rezensionen für einen Verlag und zwei Buchläden. Seit Ende März 2018 gibt es Lass mal lesen! Und das ist nicht das Ende der Geschichte. Im Gegenteil – durch den Blog sind lauter weitere tolle buchige Sachen entstanden, über die ich hier kurz schreiben möchte…

Preis: Ich kann es immer noch kaum glauben, aber es ist wahr: Am 6. November 2019 wurde ich mit dem Deutschen Lesepreis der Stiftung Lesen sowie der Commerzbank-Stiftung ausgezeichnet. In der Kategorie „Herausragendes individuelles Engagement“ erhielt ich den 1. Preis. Aus knapp 700 Bewerbungen waren zunächst 48 Personen und Projekte für die Shortlist ausgewählt worden, davon 15 in meiner Kategorie. Mehr Infos zu dem Preis unter  www.deutscher-lesepreis.de

Bloggertisch: Am 8. Oktober 2019 ging ein Traum für mich in Erfüllung, denn ich durfte zum ersten mal einen eigenen Bloggertisch gestalten, und zwar bei Thalia im Rathaus-Center in Berlin-Pankow. Ich musste mich für 16 Bücher entscheiden – mehr passten nicht drauf, dabei hätte ich gut drei Tische mit Empfehlungen füllen können 😅 – und zu jedem Buch mit der Hand eine Empfehlung auf eine „Bauchbinde“ schreiben, so heißen diese speziellen Etiketten, die um die Bücher gelegt werden. Das war viel Arbeit, insgesamt hat mir die Aktion aber großen Spaß gemacht!

 

Jury-Arbeit: Ich war im Herbst 2019 zum ersten mal Mitglied in der Jury eines Schreibwettbewerbs. Und zwar bei den „Frankfurt Young Stories„, einem Award der Frankfurter Buchmesse, der 2019 erstmals an 12- bis 18jährige Nachwuchsautor*innen vergeben wurde.  Außerdem bin ich Mitglied der Jugend-Jury für das KIMI-Siegel, das im Mai 2020 zum zweiten mal verliehen werden wird. Es steht für Vielfalt in Kinder- und Jugendbüchern. Das bedeutet, dass damit Bücher ausgezeichnet werden, die zeigen, wie bunt unsere Welt ist – und damit Klischees entgegen wirken. www.kimi-siegel.de

Moderationen: Bei den „Humboldt Literaturtagen“ im November 2018 habe ich Lesungen von Mario Fesler und Martina Wildner moderiert, bei der „BuchBerlinKids“ im Juni 2019 Lesungen von Nina Hundertschnee, Lisa-Marie Dickreiter, Silke Böttcher und Anca Sturm.

Testlesen:  Als Testleser*in erhält man ein Buch in Manuskriptform, das noch nicht im Lektorat war. Manchmal haben die Autor*innen einen Fragenkatalog erarbeitet, den man nach der Lektüre beantworten soll, manchmal bitten sie einfach so um Feed-back und Verbesserungsvorschläge. Ich durfte bislang zwei Bücher Testlesen: Von der Bestseller-Autorin Katja Brandis das Buch „Khyona – Die Macht der Eisdrachen“  (im Juni 2019 beim Arena-Verlag erschienen) und „Family Quest“, ein Kinderfantasyroman und das Debüt von Daniel Bleckmann (erscheint Anfang 2020 bei Ueberreuther).

Kooperationen: Seit Februar 2019 bin ich „Buchschwestern Expertin“ beim Carlsen Verlag. Das bedeutet, das ich einmal im Monat ein Buch aus dem Verlagsprogramm erhalte (ich darf mir aussuchen, welches) und dazu einen Post mache, den der Verlag dann auf seinem Buchschwestern-Instagramkanal veröffentlicht. Ausserdem darf ich jeden Monat zwei Exemplare des Buches unter meinen Followern verlosen.

Seit August 2019 bin ich außerdem „Dragonfly Botschafterin“. Das bedeutet, das ich alle Bücher aus dem aktuellen Programm zum Rezensieren erhalte sowie weitere Exemplare zum Verlosen. Die Bücher dieser beiden Verlage lese ich aber natürlich so, wie die von allen anderen Verlagen auch. Das heißt, wenn mir ein Buch nicht gefällt, dann schreibe ich das auch. Zum Glück habe ich bei der Auswahl meistens den richtigen Riecher. Es ist relativ selten, dass ich mir ein Buch aussuche, das mir später nicht gefällt. Ist allerdings auch schon vorgekommen – und ich habe auch schon Bücher abgebrochen. Unten seht Ihr die digitalen Badges, die ich von den Verlagen bekommen habe.