Heliopolis – Magie aus ewigem Sand

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Titel: Heliopolis – Magie aus ewigem Sand

AutorIn: Stefanie Hasse

Verlag: Loewe

Band: 1

Seiten: 461

Erschienen: 2018

 

 

 

An ihrem 16. Geburtstag bekommen die Bewohner von Heliopolis vom Digir (einem Zauberstein) eine Insignie verliehen. Von diesen Zeichen gibt es insgesamt acht verschiedene und jedes gibt seinem Träger eine bestimmte Art von Magie. Wenn man zum Beispiel eine Doppelspirale im Nacken trägt, gehört man zum Haus Nut und ist ein Formwandler – das bedeutet, man hat die Fähigkeit Materie zu verändern. Ein sehendes Auge steht für Haus Geb. Wer es trägt, kann andere Personen so täuschen, dass sie machen, was der Träger will. Andere können in die Zukunft sehen oder sich in verschiedene Wesen verwandeln.Wer keine Magie besitzt, erhält das leeres Zeichen.

Als Prinzessin von Heliopolis hat Akasha große Zukunftspläne, die sie nach der Vermählung mit ihrem Freund Riaz mit ihm zusammen als Herrscherpaar in die Tat umsetzen will. Doch zuvor muss sie die Insignie des Hauses Geb oder die des Hauses Nut erhalten. Sonst wäre eine Verlobung unmöglich, da Riaz als Träger der Doppelspirale dem Haus Nut angehört, und zur höheren Gesellschaft zählt. Als sie das leere Zeichen erhält, ist Ash untröstlich. Sie erfährt, dass dies mit ihrer Vergangenheit und vor allem mit der ihrer Mutter zu tun hat. Um doch noch eine Chance auf die Vermählung mit Riaz zu bekommen, wird Akasha von ihrem Vater mit einer wichtigen Mission auf die Erde geschickt.

Dort soll die sechzehnjährige Hailey eine Ausstellung mit antiken Artefakten organisieren. Aber wieso versteht sie plötzlich sumerisch? Und warum kann sie Keilschrift lesen? Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Akasha und Hailey erzählt, was gar nicht so verwirrend ist, wie es jetzt vielleicht klingt.

Die Kapitel enden spannend – wenn man sich gerade in eine Welt eingelesen hat, wird man wieder herausgerissen. Das hat mir sehr gut gefallen, weil ich dann immer weiterlesen wollte… Ich interessiere mich sehr für das alte Ägypten und besonders für die Mythologie. In dem Buch geht es die Ägyptischen Götter, um Magie, Glaube, Liebe, Kampf aber auch um gesellschaftliche Themen – eine Mischung, die mir sehr gut gefallen hat.

Stefanie Hasse hat eine eigene, zauberhafte, orientalisch anmutende Welt erschaffen, in der Magie ein wichtiger Bestandteil ist und die sehr komplex wirkt. Am Ende macht jedoch alles einen Sinn…!

Ich empfehle das Buch für Mädchen ab 13 Jahren (für manche auch schon ab 11…🤓) und gebe ihm ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️!

P.S. Wer herausfinden möchte, welchem Haus er selbst angehören würde, kann auf der Seite des Loewe-Verlags einen kleinen Test machen.